Shawne Fielding Glamour am Cocktail- Empfang

Di, 18. Apr. 2017

Highheels und Hermès: Im Chalet Muri von MarkenExperte und PR-Profi Claudio Righetti gab sich die Berner Highsociety die Klinke in die Hand. Shawne Fielding war geladen und versprühte am Cocktail-Empfang einen Hauch Hollywood. Die ehemalige Gattin von Ex-Botschafter Thomas Borer kehrte für einen Abend «nach Hause zurück», wie sie sagte. «Ich habe mich nirgendwo auf der Welt so international und gleichzeitig so wohl gefühlt wie in Bern», schwärmte die ehemalige Miss Texas. An ihrer Seite: Lebenspartner Patrick Schöpf, ihre Schwiegereltern und die beiden Kinder Ruby und Roman. Im Pelzmäntelchen und mit einem Glas Champagner in der Hand, begrüsste sie mit Claudio Righetti die Gäste im Entrée des Chalets. Unter ihnen fanden sich neben Berner Polit- und Wirtschaftsprominenz auch Botschafter und (ehemalige) Missen. Claudio Righetti will der Berner Gesellschaft wieder Leben einhauchen: «Weitere Anlässe werden folgen – und darauf freue ich mich.»

TEXT UND INTERVIEW SONJA MÜHLEMANN FOTOS ALEXANDRA SCHÜRCH

Interview mit Shawne Fielding, GlamourExpertin und Highsociety-Lady

Bernerbär: Claudio Righetti will dem gesellschaftlichen Leben in Bern wieder Glamour einhauchen. Steht es so schlecht um unseren Glamourfaktor?
Shawne Fielding: Bern ist eine sehr internationale Stadt, viele Botschafter leben hier und bringen den Glamour mit. Das fehlt anderen Städten. Aber vielleicht gibt es zu wenige Gelegenheiten, sich zu zeigen.

Wie haben Sie Bern in Erinnerung?
Als ich mit 26 Jahren hierher kam, hatte ich noch nicht viel von der Welt gesehen und fühlte mich hier so international. Bern war für mich, wie ich mir Paris in den 1920er-Jahren vorstellte. Zugleich ist Bern entspannt, man kennt sich. Ich habe meine Nachbarn und den Ladenbesitzer in meiner Strasse gleich behandelt, wie einen Botschafter. Und alle sind auf dieselbe Art mit mir umgegangen. Ich fühle mich in Bern immer noch zuhause.

Und wo traf sich die Gesellschaft in Bern?
In den ausgezeichneten Hotels natürlich. Ich hatte aber auch meinen Lieblingsitaliener, wo ganz normale Leute verkehrten. Und man traf sich natürlich an meinen Partys! Meine Halloweenfeste sind legendär.

Kann man Glamour lernen?
Wer glamourös sein möchte, kann sich das aneignen. Schauen Sie mich an, ich komme aus einem Kaff in Texas. Glamour habe ich durch alte Filme gelernt und dank den Schwulen in unserer Stadt. Ich habe mir ihren Stil abgeschaut. Und trinken Sie an einem Anlass besser ein Glas Champagner als Bier.

Wie halten Sie Ihren Glamourfaktor hoch?
Da steckt viel Arbeit dahinter. Aber vielleicht wechsle ich meinen Beruf nochmals. Ich bin 47 Jahre alt. Vielleicht bin ich mit 60 Jahren Senatorin in den USA. Oder Präsidentin. Wie man sieht, kann das ja nicht so schwer sein.

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