Mobiliar Akzente Heimat mit Büne Huber

Di, 21. Mär. 2017

#Sehnsucht, #Vielfalt, #Vertrautheit, #Stolz, #Innovation, #Geruch, #Ankommen – mit diesen Schlagworten wurde das Thema des diesjährigen Akzente-Anlasses der Mobiliar im Berner Kursaal vom letzten Dienstag eingeführt. Die Frage, die mit verschiedenen Gästen erörtert wurde, lautete: Was, wenn Heimat mehr als Zuhause ist? Geladen waren über 700 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft. Erster Interviewpartner auf dem Podium war Lutz Jäncke. Kann man eine zweite Heimat haben, wurde er gefragt. Die Antwort: «Ja, aber das braucht seine Zeit.» Wichtige Aspekte für Heimat seien Bindungen und Vertrauen zu Menschen um einen herum, sagte Jäncke. Das bestätigt Mobiliar-CEO Markus Hongler im Interview (siehe Kasten). Einen emotionalen Auftritt hatte Permi Jhooti. Heute ist sie Künstlerin und lebt seit elf Jahren in Basel, früher war die gebürtige Inderin Fussballprofi. Auf ihrem Leben basiert der Film «Bend it like Beckham». Als sie erzählte, dass die Engländer ihren Vater nicht Kricket spielen liessen, musste sie gegen die Tränen ankämpfen. Für Lacher im Publikum sorgten die Bloggerin Pony M. und der langjährige Leiter Unternehmenskommunikation der Mobiliar und Akzente-Moderator, Peter Marthaler. Zu seinen Ehren trat schliesslich als Überraschungsgast Büne Huber von Patent Ochsner auf. Am Flügel sang er seinen Hit «Heimat».

TEXT MARKUS EHINGER FOTOS ALEXANDRA SCHÜRCH 

Interview mit Markus Hongler, CEO Die Mobiliar

Bernerbär: Was bedeutet für Sie Heimat?
Markus Hongler: Heimat ist sehr vielschichtig. Einerseits woher man kommt, anderseits der Ort, wo man heute lebt. Heimat bedeutet auch Erfahrungen, ein Teil des Lebens, es ist eine Identifikation, und es ist auch wichtig, dass man verschiedene Heimaten haben kann, je nachdem, wo man lebt und welche Geschichte man hat. Verbunden mit Heimat ist auch ein gewisser Stolz.

Wo ist für Sie persönlich Heimat? Für mich ist die Familie Heimat. Wir sind als Familie ein paarmal umgezogen, und somit haben wir die Heimat auch immer mitgenommen. Für mich ist Heimat aber vor allem auch dort, wo man jetzt lebt. Ich wohne jetzt seit 30 Jahren in der Stadt Zürich. Aber auch Bern ist zu meiner Heimat geworden, weil ich hier seit sechs Jahren arbeite.

Welche weiteren Indikatoren gibt es, damit man sich heimisch fühlt? Ich kann es noch daran messen, für welchen Fussballclub man sich interessiert. Ich bin in Luzern aufgewachsen. Somit verfolge ich natürlich den FC Luzern. Zürich mit GC und dem FCZ hat mich nie so richtig gepackt. Als ich 4 Jahre in Barcelona lebte, lohnte es sich, sich für den lokalen Verein zu interessieren. Und natürlich verfolge ich auch, was die Berner Young Boys machen. Andere Orte und andere Vereine interessieren einem dann eher weniger.

Kann auch ein Unternehmen wie die Mobiliar ein Stück Heimat sein? Ja, sehr stark. Wenn man sich mit einem Unternehmen identifiziert, dann wird es über kurz oder lang auch zu einer Heimat, erst recht, wenn man das Unternehmen mitgestalten kann als CEO. Ich glaube auch, dass gemeinsame Werte in einem Unternehmen zu einer Heimat werden können. Bei der Mobiliar haben wir eine sehr starke Kultur, und so dauerte es bei mir nicht lange, bis das Unternehmen für mich zu einer Heimat wurde.

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